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Private Krankenversicherung Ärzte

Private Krankenversicherung Ärzte 2017

Warum die Private Krankenversicherung Ärzte, Apotheker & Jungemediziner auf besondere Weise absichern kann, liegt auf der Hand. Mediziner übernehmen im Beruf Verantwortung und müssen ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft und Flexibilität erfüllen. Für viele Mediziner ist die private PKV für Ärzte eine gute Option dar, um diese hohen Ansprüche an den eigenen Gesundheitsschutz umzusetzen. Viele Privatversicherer bieten Sondertarife an, die den Ansprüchen der Mediziner gerecht werden. Welche Private Krankenversicherung Voraussetzungen müssen Ärzte und Zahnärzte erfüllen?

PKV für Ärzte: Der schnelle Faktencheck

  • PKV bietet Sondertarife für Mediziner
  • Tarife teilweise als Ausbildungsoption angeboten
  • Private Krankenversicherung Leistungen wie 1-Bettzimmer & Chefarzt
  • Beitragssteuerung über Selbstbehalt
  • PKV Wechsel an Versicherungsfreiheit gebunden
  • Eintritt in Beihilfetarife unter Umständen möglich

1. Welche Vorteile bringt die PKV für Ärzte?                               

Ärzte und Zahnärzte sind nicht nur Leistungsträger der Gesellschaft. Täglich geht es Medizinern darum, Menschenleben zu retten. Dass der Anspruch an den eigenen Schutz der Krankenversicherung hoch ist, dürfte nachvollziehbar sein. Hinsichtlich der PKV für Ärzte, Apotheker & Jungemediziner bietet sich ein auf den ersten Blick heterogenes Bild.

Versicherer bieten ein breites Spektrum vom Standardschutz bis ins Premiumsegment an. Aber: Interessenten bemerken recht schnell, dass die Versicherer in den Sondertarifen ein Leistungsportfolio zusammenschnüren, das als hochwertig gelten kann.

Der Einstieg in die Private Krankenversicherung für Ärzte bietet bei den Leistungen unter andere:

  • Erstattungen für ambulante Behandlungen ohne Begrenzung auf die Gebührenordnung
  • 100 Prozent Erstattung für Arznei-, Heil- und Hilfsmittel
  • Umfangreiche Erstattungen für Sehhilfen oder LASIK
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • 100 Prozent Erstattung für Zahnbehandlungen
  • Hochwertigen Zahnersatz
  • Wahlleistungen im Krankenhaus

Letztlich bietet sich Medizinern an dieser Stelle die Chance, einen flexiblen wie auch hochwertigen Schutz für die eigene Gesundheit zusammenzustellen. Gerade das Thema Flexibilität ist vielen Ärzten wichtig – auch beim Beitrag. Über die BRE oder den Selbstbehalt lässt sich dies realisieren. Es sollte auch daran gedacht werden eine Pflegeversicherung mit abzuschließen.

2. Welcher Tarife kommen für Ärzte in Frage?

Ein Arzt kann unter verschiedenen Vorzeichen in die PKV eintreten. Welche ist am Ende die beste Private Krankenversicherung? Pauschal wird es hierauf keine Antwort geben. Jeder Mediziner bringt in die Entscheidung schließlich individuelle Ansprüche ein. Anhand von Modellversicherten lässt sich aber zeigen, was Ärzte und Zahnärzte beim Thema Private Krankenversicherung Mediziner erwarten kann. Berechnet werden Beispiele der Allianz Krankenversicherung und Hanse Merkur.

Beispielrechnung: Das muss ein Arzt monatlich zahlen

Die Allianz Krankenversicherung bietet als eine von vielen Krankenversicherungen spezielle Tarife für Ärzte. Anhand dieser privaten Krankenversicherung wollen wir veranschaulichen, mit welchen monatlichen Kosten Ärzte zu rechnen haben.

Vorgaben & Bedingungen des Tarifs Ärzte Plus 100:

  • Alter: 30 Jahre
  • Angestellter
  • Versicherungsbeginn: 01.08.2017
  • Facharztprinzip
  • Selbstbeteiligung von 800 Euro/Jahr (keine alternativen Selbstbehalte zur Wahl)
  • 100-prozentige Erstattung für ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlungen
  • 75-prozentige Erstattung bei Zahnersatz
  • 2-Bettzimmer, Chefarzt

Monatsbeitrag: 216,36 Euro (+AG-Anteil)

Wir haben den gleichen Tarif unter gleichen Bedingungen auch noch einmal anhand eines selbständigen Arztes errechnet: 432,72 Euro monatlich (=Angestellter-Beitrag + AG-Anteil)

Wählt man keinen speziellen Ärztetarif, würde für Angestellte unter anderem der Tarif KVS der Hanse Merkur in Frage kommen. Dieser hat mit dem Primärarztprinzip zwar einen großen Nachteil, so kann aber monatlich reichlich Geld eingespart werden.

Vorgaben & Bedingungen des Tarifs KVS Hanse Merkur:

  • Alter: 30 Jahre
  • Angestellter
  • Versicherungsbeginn: 01.08.2017
  • Primärarztprinzip
  • Selbstbeteiligung von 500 Euro/Jahr
  • 100-prozentige Erstattung für ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlungen
  • 80-prozentige Erstattung bei Zahnersatz
  • 1- oder 2-Bettzimmer, Chefarzt

Monatsbeitrag: 151,64 Euro (+AG-Anteil)

Wir haben den gleichen Tarif unter gleichen Bedingungen auch noch einmal anhand eines selbständigen Arztes errechnet: 303,28 Euro monatlich (=Angestellter-Beitrag + AG-Anteil)

Anhand der Beispiele wird klar, zu welchen Konditionen die Private Krankenversicherung für Ärzte angeboten wird. Letztlich muss sich der Mediziner nicht für diesen Spezialtarif entscheiden. Es ist in jedem Fall anzuraten, sich von den Bedürfnissen und individuellen Ansprüchen leiten zu lassen. Im PKV Vergleich kristallisiert sich heraus, welche Option Potenzial hat.

Achtung: Bitte prüfen Sie, dass die eingegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Ansonsten kann leider kein Vergleich erstellt werden.

3. Versicherungs-Vergleich: So schneiden die Tarife im Test ab

Sehr wenige Tester und Ratingagenturen differenzieren über Beamte, Angestellte und Selbständige hinaus. Dazu gehört Morgen & Morgen, die 2015 Arzttarife geprüft haben. Im Rating des Analysehauses schnitt die Allianz mit „ausgezeichnet“ ab und konnte sich den ersten Platz sichern. Rund 25 Prozent der Mediziner in Deutschland waren zum Testzeitpunkt bei der Allianz versichert. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten die AXA Krankenversicherung und die Barmenia Krankenversicherung.

M&M Rating sieht Allianz Ärzte Tarif klar auf Platz 1
Im M&M Rating konnte sich der Tarif der Allianz klar durchsetzen

Das Rating bestand dabei aus 60 Leistungsfragen, die entsprechend ihrer Bedeutung gewichtet waren, von „sehr wichtig“, „wichtig“ sowie „weniger wichtig“. Dabei sind die Leistungen „voll erfüllt“, „eingeschränkt erfüllt“ oder „nicht erfüllt“. Insgesamt wurden so 174 Punkte erreicht, welche zu einer Höchstwertung von 5 Sternen (ausgezeichnet) führten.

Darüber hinaus können sich Ärzte über die Ratings von Franke & Bornberg oder den Maß-Report informieren. Wirtschaftsmagazine wie Focus Money nehmen die Branche ebenfalls immer wieder unter die Lupe.

4. Checkliste: Was zeichnet eine gute PKV aus?

Ärzte und Zahnärzte gehen oft mit einem strengen Bewertungsprofil an die Auswahl einer PKV heran. Der Markt ist inzwischen aber so umfangreich geworden, dass der Überblick schnell droht verloren zu gehen. Mithilfe der Checkliste lässt sich prüfen, ob ein Tarif/Versicherer Potenzial hat – oder eher nicht in Frage kommt.

  • Zuverlässigkeit: Ein Arzt muss sich im Alltag auf sein Wissen und Erfahrungen verlassen können. Die PKV sollte einem ähnlichen Anspruch folgen. Leider zeigen Erfahrungen, dass nicht jede Versicherung, etwa im Rahmen einer Schwangerschaft, Leistungen anstandslos übernimmt.
  • Hohes Leistungsniveau: Für Mediziner ist die Gesundheit das höchste Gut. Daher sollte eine gute PKV für Ärzte auch in der Lage sein, diese umfassend zu schützen. Gerade die Erstattung ohne Begrenzung der Gebührenordnung oder LASIK sind Aspekte, die es sich im Auge zu behalten lohnt.
  • Schnelle Kostenerstattung: Dieser Punkt gilt universell – auch für die Private Krankenversicherung Beamte. Reicht ein Arzt eine Abrechnung für eine Behandlung bei der PKV ein, sollte diese nicht erst nach Wochen, sondern zügig erstattet werden.
  • Preis-/Leistungsverhältnis: Die Private Krankenversicherung Kosten werden oft als Zeichen einer guten PKV angesehen. Viel wichtiger ist das Verhältnis von Beitrag und Leistung zueinander. Ist eine Private Krankenversicherung günstig, muss bei den Leistungen nicht automatisch mit Abstrichen gerechnet werden.
  • Beitragsstabilität: Die Versicherer müssen einmal im Jahr ihre Beitragskalkulation prüfen. Hier zeigt sich, welche Unternehmen mit Weitblick kalkuliert haben – und wo günstige Einstiegstarife dem Versicherer wichtiger waren.
  • Eigenverantwortung: Ärzte wissen, wie wichtig Prophylaxe sein kann. Eine gute PKV für Ärzte sollte diesem Element entsprechend viel Bedeutung beimessen.
  • Erreichbarkeit/Service: Auch Mediziner sind keine Versicherungsexperten. Bei Fragen zum Versicherungsschutz sollte jeder gute Versicherer schnell und ohne Umweg zu erreichen sein.

Der PKV Vergleich zeigt für Ärzte, wozu gute Versicherer in der Zusammenstellung ihrer Tarife in der Lage sind. Im Tarifrechner werden diese Assekuranzen zusammengefasst und müssen zeigen, wer am Ende die Nase vorn hat. Sehr oft entscheiden hier Details und die persönlichen Bedürfnisse.

5. FAQ: 5 wichtige Fragen & Antworten

Können sich auch angestellte Ärzte privat versichern?

Als Angestellter unterliegen auch Mediziner der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung – und müssen die Versicherungspflichtgrenze überschreiten (Stand 2017: 57.600 Euro). Nur dann ist es möglich, in die PKV für Ärzte einzutreten. Für die Beitragshöhe werden dann das Alter, der Gesundheitszustand und die gewählten Leistungen in die Berechnung einbezogen.

Gibt es Nachteile, wenn Mediziner in der GKV verbleiben?

Aus beruflicher Sicht ist es unerheblich, wo sich ein Arzt gegen Krankheitskosten versichert. Aber: In der GKV werden die Leistungen weitgehend zentral vorgegeben. Leistungskürzungen sind also möglich. Des Weiteren steigt mit dem Einkommen der Beitrag bis zum Erreichen der Beitragsbemessungsgrenze. Im Vergleich dazu kann die Private Krankenversicherung für Ärzte günstiger sein.

Sollten Ärzte Zusatzversicherungen abschließen?

Pauschal ist eine Antwort auf diese Frage nicht möglich. Eine Bewertung richtet sich am Ende danach, wie weit der Versicherungsschutz in der PKV – oder der GKV – geht. Gerade in der gesetzlichen Krankenversicherung entstehen gewisse Lücken zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Hier sind Zusatztarife die Möglichkeit, den Schutz zu verbessern. Wo Ärzte in jedem Fall genauer hinschauen müssen, ist ehrenamtliches Engagement – etwa im Rahmen von Hilfsorganisationen.

Sind Mediziner bereits in der Ausbildungsphase privat versichert?

Der Arztberuf wird im Rahmen eines Hochschulstudiums erlernt. Und hier gilt: Zu verschiedenen Zeitpunkten können sich Studenten von der Versicherungspflicht befreien lassen und in die PKV eintreten. Zudem bieten einiger Versicherer Spezialtarife bereits für Jungärzte an.

Können Ärzte auch Beihilfetarife in der PKV abschließen?

Dies ist durchaus möglich. Ärzte, die etwa in Gesundheitsämtern arbeiten, können verbeamtet werden. In diesem Fall erhalten die Mediziner Beihilfe und können auch in einen entsprechenden Tarif eintreten. Allerdings dürfte diese Personengruppe unter den Ärzten allgemein einen nur geringen Anteil ausmachen.

Fazit: PKV für Ärzte – Ein logischer Schluss?

Eine Private Krankenversicherung für Ärzte existiert. Diese Haltung ist falsch. Die PKV kommt auch für Mediziner nur dann in Frage, wenn die Private Krankenversicherung Voraussetzungen – wie die Versicherungsfreiheit – erfüllt werden. Niedergelassene Ärzte mit eigener Praxis erfüllen dieses Kriterium, wie auch Kollegen mit Einkommen oberhalb der JAEG. Die Versicherer haben sich mit Sondertarifen auf diese Berufsgruppe und deren Bedürfnisse eingestellt. Berechnungsbeispiele zeigen aber, dass es nicht immer einer der Sondertarife sein muss – sondern auch die Tarife in der PKV für Angestellte Potenzial haben. Zumal sich auch hier ein flexibler Schutz aufbauen lässt.
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