• Ausgezeichnete Tarife
  • Unabhängiger Vergleich
Private Krankenversicherung Baby

Private Krankenversicherung Baby 2017

Wie Eltern mit der Private Krankenversicherung Baby oder Neugeborene versichern taucht als Frage spätestens mit der bestätigten Schwangerschaft auf. Welchen Status der Familiennachwuchs am Ende hat, hängt von der Situation innerhalb der Familie ab. Eines vorweg: Wer sein Kind privat versichert, kann zwar nicht die Vorteile der beitragsfreien gesetzlichen Familienversicherung nutzen. Der Gesetzgeber hat über das Versicherungsvertragsgesetz dennoch Möglichkeiten geschaffen, um Neugeborenen einen Sonderstatus in der PKV anzuerkennen. Wie sehen die Private Krankenversicherung Leistungen für Babys in der Praxis aus?

Private Krankenversicherung Baby: Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Keine Familienversicherung in der PKV
  • Babys werden in eigenem Vertrag versichert
  • Private Krankenversicherung Kosten für Baby überschaubar
  • Keine Altersrückstellungen in der Baby PKV
  • KFO muss in der PKV für den Nachwuchs eine Rolle spielen

1. Nachwuchs unterwegs: Welche Möglichkeiten bestehen?

Kündigt sich ein Baby an, beginnt für die Eltern bereits vor der Geburt eine neue Zeitrechnung. Neben der Erstausstattung oder der Suche nach einer passenden Geburtsklinik stellt sich die Frage, wie das Neugeborene zu versichern ist.

Beide Eltern GKV

Für den Fall, dass beide Eltern Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, ist diese Frage schnell beantwortet. Das Kind wird – meist über die Mutter – Mitglied der gesetzlichen Familienversicherung. Der Vorteil: Für das Baby fallen keine Beiträge an.

Ein Elternteil GKV, ein Elternteil PKV

Komplexer die Situation, wenn ein Elternteil in der PKV versichert wird und das andere Elternteil Kassenpatient ist. In dieser Situation haben Familien unterschiedliche Handlungsoptionen. Die beitragsfreie Familienversicherung kommt in Frage, wenn das Einkommen des PKV-Elternteils niedriger als der Lohn des in der GKV versicherten Elternteils ist.

Sobald die Einkünfte aber so aussehen, dass der privat Versicherte das höhere Einkommen erzielt und über der JAEG liegt, kann das Baby nicht mehr kostenlos mitversichert werden. Es bleiben die freiwillige Versicherung oder die PKV.

Wichtig: Eltern können sich dank des Gesetzgebers auf den Aufnahmezwang der Versicherung berufen. Die PKV muss Babys aufnehmen, wenn die Anmeldung innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt erfolgt. Dieses Recht kann an eine Mindestversicherungsdauer von bis zu drei Monaten des begünstigten Elternteils geknüpft sein.

Der Vorteil: Versicherer müssen hier auf ihr Recht zur Gesundheitsprüfung und die Risikozuschläge verzichten. Dies gilt nur dann, wenn das Baby nicht in einem Tarif mit höherwertigen Leistungen – als im Vergleich zu den Eltern – versichert wird.

2. Der beste Tarif für Babys

Wo die Private Krankenversicherung Neugeborene am besten absichert, ist die berühmte Gretchenfrage. Haben Eltern die Wahl zwischen der freiwilligen Absicherung in der GKV oder einer Privaten Krankenversicherung, spielt der Tarif der Eltern eine wesentliche Rolle. Wie hoch die Prämie wird, lässt sich nur durch eine Anfrage beim Berater in Erfahrung bringen.

War´s das schon? Nein! Eltern ist anzuraten, auch andere Versicherer in Betracht zu ziehen. Leistung und Beitrag können hier durchaus günstiger ausfallen. Mit welchen Private Krankenversicherung Kosten ist in der PKV für Neugeborene zu rechnen?

Beispielrechnung: Das kommt monatlich auf Eltern mit Baby zu

Leider ist es nicht für jeden Krankenversicherer möglich, die monatlichen Beiträge fürs Baby zu ermitteln. Wie teuer das Ganze werden kann, zeigt eine Beispielrechnung – anhand des R+V AGILcomfort Tarifs.

Vorgaben & Bedingungen von Tarif AGILcomfort der R+V:

  • Geboren 2017
  • Versicherungsbeginn: sofort
  • Primärarztprinzip, 75% bei direkter Konsultierung eines Facharzts
  • Sehhilfen: 300 Euro/3 Jahre
  • Heilpraktiker: 75%
  • Zweibettzimmer, Behandlung durch Chefarzt
  • 100-prozentige Erstattung für ärztliche Leistungen
  • 80-prozentige Erstattung für Arznei-, Heil- und Hilfsmittel
  • 100-prozentige Erstattung für Zahnbehandlung und Zahnprophylaxe
  • 75-prozentige Erstattung für Kieferorthopädie & Zahnersatz
TarifSelbstbeteiligung/Jahrmonatl. Beitrag
AGILcomfort300 Euro120,71 Euro

Aufgrund der Besonderheiten, die eine Absicherung von Neugeborenen mit sich bringt, ist der Tarifvergleich nicht einfach. Um Kontakt zu einem Versicherungsexperten zu erhalten, sollten die eigenen Daten eingegeben werden.

Um die Entscheidung für eine passende private Krankenkasse und Tarif zu erleichtern, kann Ihnen der PKV Vergleich dienen.

Achtung: Bitte prüfen Sie, dass die eingegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Ansonsten kann leider kein Vergleich erstellt werden.

3. Versicherungs-Vergleich: Die Ergebnisse im Überblick

Die Auswahl der privaten Krankenversicherung hängt für den Versicherten von den Leistungen und dem Beitrag ab. Die Fülle an Tarifen macht die Auswahl allerdings nicht unbedingt einfacher. Testberichte und Ratings sind ein Instrument, das ergänzend zum Tarifrechner von vielen Versicherten eingesetzt wird.

Hinsichtlich der PKV für Neugeborene verliert dieses Instrument leider an Bedeutung. Tester konzentrieren sich allgemein eher auf:

Eltern müssen wissen, wo die besonderen Herausforderungen in der Tarifauswahl liegen. Für Kinder und Babys sind Rooming-in oder KFO wesentlich wichtiger als das Krankengeld oder die Psychotherapie.

4. Checkliste: Was zeichnet eine gute PKV aus?

Über die Private Krankenversicherung Baby und Kinder versichern kommt in Frage, wenn mindestens ein Elternteil bereits privat versichert ist – und das höhere Einkommen erzielt. Aber: Welcher Tarif ist der Richtige? Und welche PKV bietet unterm Strich die besten Konditionen. Hier kommt es am Ende darauf an, nicht den Überblick zu verlieren, was die Checkliste ermöglich.

  • Leistungsstärke: Auch für den Nachwuchs zählen die Private Krankenversicherung Leistungen. Natürlich haben Kinder ganz andere Bedürfnisse – etwa im Rahmen der U-Untersuchungen oder beim Thema Vorsorge. Ein guter Tarif muss sich diesen Ansprüchen anpassen können.
  • Transparenz: Babys wird kaum interessieren, wie komplex die Bedingungen der PKV formuliert sind. Umso wichtiger ist dieser Punkt für die Eltern. Neben den Versicherungsbedingungen gilt das Transparenzgebot auch für Erstattungen, die übernommen werden – oder nicht.
  • Beitragshöhe: Für Kinder und Babys ist der Beitrag in aller Regel überschaubar. Der Grund sind das Alter und die Tatsache, dass Eltern die Gesundheitsprüfung umgehen können. Trotzdem sollte die Prämie – bei solider Leistung – niedrig sein. Schließlich gilt der Arbeitgeberzuschuss nur in Grenzen.
  • Schnelle Erstattung: Kinder – und hier besonders Babys oder Kleinkinder – müssen häufiger zum Arzt. Eine schnelle Erstattung der Rechnung schont die Haushaltskasse der Eltern und ist Merkmal einer guten PKV.
  • Impfungen & Co.: Gerade das Thema Vorbeugung oder die Impfungen sind vielen Eltern wichtig. Es geht darum, die Weichen für ein gesundes Heranwachsen zu stellen und Krankheiten früh zu erkennen. Die Übernahme der Kosten gehört dazu.
  • Erreichbarkeit: Eltern haben in der Schwangerschaft und nach der Geburt Fragen. Die Private Krankenversicherung muss schnell zu erreichen sein und sollte kompetent Antworten liefern. Im Idealfall lassen sich einfach Anliegen via App und eine adäquat besetzte Hotline klären.

Im PKV Vergleich geht es Eltern für den eigenen Schutz um Aspekte wie den Wahlarzt, das Krankentagegeld oder die BRE. Für Babys sind andere Leistungen wichtig. Im Tarifrechner zeigen gute Versicherer, welcher Schutz am Ende möglich ist. Die Entscheidung hängt aber von den persönlichen Rahmenbedingungen ab.

5. FAQ: 5 wichtige Fragen & Antworten

Bietet die PKV eine Familienversicherung an?

Nein, bei einer privaten Krankenversicherung müssen die Familienmitglieder sich selbst versichern bzw. müssen Eltern für ihre Kinder eigene Policen abschließen. Eine Besonderheit für Kinder ist die Nachversicherung nach § 198 VVG. Seit einigen Jahren tauchen am Markt vermehrt Tarife auf, in denen explizit die Mitversicherungsfähigkeit von Kindern als Merkmal herausgestellt wird.

Ab wann kann das Baby privat krankenversichert werden?

In Deutschland gilt die Versicherungspflicht. Sofern – aufgrund der familiären Rahmenbedingungen – ein Neugeborenes in den Versichertenkreis der PKV fällt, muss es direkt nach der Geburt in einem Tarif versichert werden. Für die Kindernachversicherung räumt das VVG einen gewissen Spielraum ein – von zwei Monaten rückwirkend zum Geburtstermin.

Kann eine Schwangere in die PKV wechseln?

Grundsätzlich bestünde die Möglichkeit hierzu. In der Praxis stößt das Ganze allerdings an Grenzen. Laut Versicherungsvertragsgesetz (VVG) können Versicherer Wartezeiten vereinbaren – die bei Entbindungen bis zu acht Monate betragen. Damit wäre im Ernstfall kein Leistungsanspruch durchsetzbar. Des Weiteren stellt sich die Frage, inwiefern das Thema Gesundheitsprüfung als erschwerend hinzukommt. Daher macht der Wechsel nach bestätigter Schwangerschaft praktisch eher keinen Sinn.

Müssen Eltern bei ihrem Versicherer eine PKV fürs Baby abschließen?

Nein, Eltern sind nicht verpflichtet, bei dem sie versichernden Unternehmen einen Vertrag für den Familienzuwachs abzusichern. Theoretische nimmt die Private Krankenversicherung Neugeborene auch in dem Fall auf, dass noch kein Angehöriger Kunde ist. Allerdings räumt § 198 VVG den Eltern Sonderrechte ein, wenn der Versicherungsschutz für das Kind identisch beim gleichen Versicherer abgeschlossen wird. In diesem Fall kommt es weder zur Gesundheitsprüfung noch Risikozuschlägen.

Gilt der PKV Arbeitgeberzuschuss auch für das Baby?

Generell ist zuerst folgende Frage zu stellen: Der Versicherungsstatus welchen Elternteils ist für die Absicherung zuständig? Im Fall einer Absicherung im Rahmen der Privaten Krankenversicherung (wenn das besser verdienende Elternteil Mitglied der PKV ist) kann sich der Private Krankenversicherung Arbeitgeberanteil auch auf den Beitrag für das versicherte Kind auswirken. Aber: Die addierten Zuschüsse sind auf den GKV Höchstbeitrag begrenzt.

Ich bin ein Textblock. Klicken Sie auf den Bearbeiten Button um diesen Text zu ändern. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Fazit: Eine Private Krankenversicherung Baby ist möglich

Wird ein Kind geboren, müssen Eltern Verantwortung übernehmen. Und es stellt sich die Frage, wo der Neuankömmling versichert wird. Durch den Annahmezwang für die PKV befinden sich Eltern in der komfortablen Situation, die Gesundheitsprüfung zu umgehen. Aber: Ob der Tarif der Eltern wirklich die richtige Wahl ist, steht auf einem anderen Blatt. Gerade Leistungen wie KFO und Vorsorge sind für Babys bzw. später Kleinkinder wichtig. Kur- oder Krankentagegeld stehen dagegen genauso wie die Psychotherapie erst einmal hinten an. Mit dem Tarifrechner bietet sich die Gelegenheit, den Schutz anderer Tarife in der Privaten Krankenversicherung zu prüfen, um eventuell noch besserer für Neugeborene vorsorgen zu können.
Jetzt unverbindliches PKV-Angebot einholen!