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Private Krankenversicherung Freiberufler

Private Krankenversicherung Freiberufler 2017

Wie stehen in der Private Krankenversicherung Freiberufler und Selbständige da? Wer sich diese Frage stellt, ist auf der Suche nach einer adäquaten und leistungsfähigen Absicherung für den Krankheitsfall. Bislang als Angestellter in der GKV versichert, ergeben sich mit der Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit neue Möglichkeiten. Und anders als in der PKV für Angestellte gelten etwa bei den Private Krankenversicherung Kosten einige Besonderheiten. Ist der Beitrag allein aber immer ein guter Ratgeber?

Freiberufler Private Krankenversicherung: Fakten im Überblick

  • Freiberufler mit Ausnahmen versicherungsfrei
  • Beitrag ohne PKV Arbeitgeberanteil zu tragen
  • Absicherung von Wahlleistungen möglich
  • Versicherung von Krankentagegeld im Auge behalten
  • Private Krankenversicherung Selbstbeteiligung senkt Prämie

1. Was bringt der Wechsel in die PKV?

Versicherungsfreiheit ist eine der Private Krankenversicherung Voraussetzung, die Freiberufler / Selbstständige erfüllen müssen. Bis auf Künstler und Publizisten, die nach SGB V über die Künstlersozialkasse versicherungspflichtig sind, dürfte die Hürde ohne größere Probleme zu überwinden sein.

Wer sich für die Private Krankenversicherung für Freiberufler entscheidet, profitiert von einigen Vorteilen. Gerade im Hinblick auf die Leistungen bietet die PKV Gestaltungsspielraum. Es lassen sich:

  • ambulante Behandlungen (auch direkt vom Facharzt)
  • hohe Erstattungen für Zahnersatz
  • höherwertige Zahnbehandlungen
  • Heilpraktiker
  • Sehhilfen bis zur LASIK
  • Wahlleistungen im Krankenhaus

versichern. Zusätzlich sind die Wartezeiten bei Leistungserbringern oft kürzer. Und – dieser Punkt darf nicht vergessen werden – bei einer Privaten Krankenversicherung ist man auch auf Geschäftsreisen im Ausland geschützt.

Typischer Irrtum: Viele Leute denken, die Private Krankenversicherung ist nur etwas für „Besserverdiener“ oder „Reiche“. Das stimmt aber gar nicht, denn Freiberufler, Selbständige und viele weitere Personengruppen können in die PKV unabhängig ihres Gehalts und so die vielen Vorteile nutzen!

Beitrag ist meist kostengünstiger und individueller

Ein weiterer Punkt betrifft die Beitragsberechnung. In der GKV wird als Bemessungsgrundlage vom Höchstbetrag (auf Basis der Beitragsbemessungsgrenze) ausgegangen. Freiberufler mit niedrigen Einkommen erreichen eine Minderung der Bemessungsgrundlage nur per Antrag – auf den geltenden Mindestbeitrag (Stand 2017: 2.231,25 Euro ohne Gründungszuschuss). In der PKV richten sich die Beiträge nicht nach dem Einkommen, sondern:

  • den versicherten Leistungen
  • dem Eintrittsalter
  • dem Gesundheitszustand

Durch den Tarifrechner lässt sich recht schnell herausfinden, welcher der angebotenen Tarife eine im Vergleich günstige Absicherung ermöglicht. Zumal sich durch Selbstbehalt und Beitragsrückerstattung zusätzlicher Gestaltungsspielraum bietet.

Ob die Private Krankenversicherung sinnvoll ist, richtet sich nach der Frage, wo mögliche Nachteile liegen. Regelmäßige Beitragsanpassungen sind ärgerlich, dürfen aber nicht fehlinterpretiert werden. Auch in der GKV schlägt sich die medizinische Inflation nieder. Die Kostenerstattung wird gerade bei guten Versicherern durch schnell Erstattungszahlungen kompensiert. Was in der PKV für Freiberufler / Selbstständige nicht existiert, ist eine beitragsfreie Familienversicherung.

2. Der beste Tarif für Freiberufler: So findet man ihn

Freiberufler gehören – wie Selbständige oder Beamte – zu den Kernzielgruppen der Privaten Krankenversicherung. Entsprechend breit ist die Tarifvielfalt am Markt. Wer in die Freiberufler Private Krankenversicherung einsteigen will, muss natürlich sehr genau hinschauen – und will wissen, was ihn erwartet. An diesem Punkt geht es oft um die Frage nach dem Beitrag, der gerade für z.B. Existenzgründer wichtig ist. Wie die Kosten aussehen können, lässt sich an einem Musterversicherten zeigen. Beispiel ist ein 30-jähriger Freiberufler, der sich für die Hanse Merkur entscheidet.

Beispielrechnung: Womit müssen Freiberufler monatlich rechnen?

Als Freiberufler lohnt sich ein Wechsel in die Private Krankenversicherung fast immer, wenn man zu Beginn eher wenige verdient und/oder bereits sehr viel verdient. Vor allem wenn man gesund und/oder noch jung ist, sollte man den Wechsel zu einer privaten Versicherung ins Auge fassen.

Vorgaben & Bedingungen des Tarif KVS1 der Hanse Merkur:

  • Alter: 30 Jahre
  • Freiberufler
  • Versicherungsbeginn: 01.06.2017
  • Primärarztprinzip
  • Heilpraktiker: 80% bis max. 1.000 Euro pro Jahr
  • Sehhilfen: 100% bis 100 Euro/3 Jahre
  • Zweibettzimmer, Chefarzt
  • 100-prozentige Erstattung für ärztliche Leistungen
  • 100-prozentige Erstattung für Zahnbehandlung und Zahnprophylaxe
  • 80-prozentige Erstattung für Zahnersatz & Kieferorthopädie
TarifSB/Jahrmonatl. Beitrag
KVS1, PSV, PVNmax. 500 Euro295,56 Euro

Hierbei handelt es sich um ein Beispiel. Wie die Situation in der Praxis für den einzelnen Freiberufler aussieht, zeigt am Ende nur der Tarifrechner für die PKV. Hier geht es darum, Ansprüche und passenden Tarife genau abzustimmen. Letztlich handelt es sich um einen Vergleich mit personalisierten Ergebnissen, weshalb alle gemachten Angaben fehlerfrei sein müssen.

Achtung: Bitte prüfen Sie, dass die eingegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Ansonsten kann leider kein Vergleich erstellt werden.

3. Versicherungs-Vergleich: Die Ergebnisse im Überblick

Debeka überzeugt mit Krankenversicherung im map-report

Testberichte und Ratings sind für viele Interessenten wenn es um gesetzliche und private Krankenversicherungen geht ein wichtiges Hilfsmittel. Es geht darum, Expertenmeinungen in die Entscheidung einzubeziehen. Freiberufler sollten sich die Franke & Bornberg Ratings anschauen. Jeweils nach den Bereichen Grund-, Standard- und Topschutz unterteilt werden hier nicht nur Versicherer bewertet.

Im Rating stehen die Tarife auf dem Prüfstand – entsprechend der Selbstbehaltgruppen. Die Ergebnisse basieren nicht auf Testurteilen, sondern einem Notensystem, in dem FFF die Bestnote bedeutet. Im Standardschutz bis 500 Euro SB stehen beispielsweise Tarife von Allianz, AXA Krankenversicherung oder Debeka an der Spitze. In der Grundschutzvariante können Tarife der Allianz, Barmenia oder Gothaer Krankenversicherung Topratings erreichen.

Aber auch andere Testberichte – wie der Map-Report aus dem Jahr 2015 oder der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH (DtGV) – sind interessant. Auch wenn diese teils etwas länger zurückliegen, wird für interessierte Freiberufler klar, worauf es bei der Entscheidung letztlich ankommt.

Unsere Checkliste zeigt, was beachtet werden muss

4. Checkliste: Was zeichnet eine gute PKV aus?

Wie man sich in der Privaten Krankenversicherung als Freiberufler solide absichert, hängt von vielen Faktoren ab. Um gute Tarife zu erkennen, müssen Versicherte wissen, worauf es ankommt. Die Checkliste hilft dabei, Wunschversicherer zu bewerten.

  • Beitragsstabilität: Beitragsanpassungen fallen von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich aus. Ein zu günstig kalkulierter Einstiegstarif kann hier zum Bumerang werden. Wirtschaftet die PKV nachhaltig, macht sich dies positiv bei der Beitragsstabilität bemerkbar.
  • Beitragsrückerstattung: Die BRE hat einen entscheidenden Vorteil. Sie reduziert den finanziellen Aufwand für die PKV bei Leistungsfreiheit. Wer als Freiberufler Rechnungen einreicht, gibt diesen Vorteil aus der Hand – muss aber in der Behandlung keinerlei finanzielle Nachteile fürchten (was bei einem zu hoch angesetzten SB der Fall sein kann).
  • Transparenz: Das Kleingedruckte gehört zu jedem Vertrag dazu. In der PKV müssen die Klauseln klar und einfach verständlich sein. Zudem kommt es bei der Transparenz darauf an, dass alle wichtigen Aspekte direkt kommuniziert – und nicht versteckt werden, wie etwa die Möglichkeiten zum internen Wechsel.
  • Leistungsstärke: Für Freiberufler sind zwei Aspekte entscheidend – die Private Krankenversicherung Kosten und die Leistungen. Premiumleistungen gibt es überall, aber zu welchem Preis. Was zählt, sind solide Leistungselemente zu einem angemessenen Beitrag.
  • Leistungsabwicklung: Es kommt in der PKV – aus Sicht des Versicherten – darauf an, Rechnungen schnell und voll erstattet zu bekommen. Die Branche lässt hier von Fall zu Fall Unterschiede erkennen.
  • Kundenservice: Ein solider Kundenservice hebt sich durch zwei Aspekte ab. Die Berater sind für Freiberufler schnell erreichbar – auch über eine Notfall-Hotline. Auf der anderen Seite ist Kompetenz gefragt. Und in Zeiten mobiler Kommunikation wird eine App zunehmend wichtiger.
  • Tarifstabilität: Dieser Punkt zielt auf die Zahl der Tarife ab. Werden diese in schneller Folge neu aufgelegt und alter Tarife geschlossen, vergreist die Versicherungsgruppe – was für die Beitragsentwicklung problematisch sein kann.

Im PKV Vergleich treten Versicherer mit Erfahrung gegeneinander an – und beweisen, dass eine gute PKV ohne Weiteres darstellbar ist. Ob die Leistungen im Einzelfall passen, hängt letztlich von den individuellen Rahmenbedingungen ab. Ohne Tarifrechner droht die Gefahr einer Fehlentscheidung, die teuer werden kann.

5.  FAQ: 5 wichtige Fragen & Antworten

Welche Vorteile bringt der Wechsel in die Private Krankenversicherung Freiberufler?

Die Stärken der Private Krankenversicherung Freiberufler liegt in der flexiblen Leistungsgestaltung und der Möglichkeit, aktiv den Beitrag zu beeinflussen. Hierfür bieten die Versicherer einmal die Möglichkeit einer Absicherung der Beitragsrückerstattung und auf der anderen Seite den Selbstbehalt an.

Lohnt sich der Selbstbehalt in der PKV immer?

Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Grundsätzlich macht sich der beitragssparende Effekt sofort bemerkbar. Aber: Wird der SB zu hoch angesetzt, kann im Ernstfall eine erhebliche finanzielle Belastung drohen. Dieser Zusammenhang muss jedem Freiberufler vor seiner Entscheidung klar sein.

Sind Freiberufler verpflichtet, in die PKV zu wechseln?

Nein. Freiberuflern steht es frei, welche Versicherungsform gewählt wird. Nach dem Ende der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) kann die Mitgliedschaft auf freiwilliger Basis fortgesetzt werden. Aufgrund der Beitragsgestaltung und der Leistungen in der PKV bietet diese Vorteile. Wichtig: Einige Freiberufler müssen sich weiterhin gesetzlich versichern.

Ist ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung später möglich?

Ja – aber nur unter bestimmten Bedingungen. Der Versicherte muss wieder versicherungspflichtig werden, etwa über die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Des Weiteren kommt als möglicher Weg zur Rückkehr die Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Frage. Allerdings sind hier Einkommensgrenzen zu beachten. Letztlich wird das Ganze mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine berufliche Neuorientierung hinauslaufen.

Werden Kinder und Ehepartner ebenfalls privat versichert?

Die Private Krankenversicherung für Freiberufler beinhaltet keine beitragsfreie Familienversicherung. Ob Ehepartner und Nachwuchs separat in die PKV einsteigen können, hängt in erster Linie davon ab, wo das zweite Elternteil versichert ist und wie dessen Einkommenssituation aussieht. Alles Wichtige erfahren Familien im Ratgeber Private Krankenversicherung Kinder.

Fazit: Freiberufler dürfen faire Beiträge erwarten

Mit dem Wegfall der Versicherungspflicht kann sich ein Freiberufler entscheiden, ob GKV oder PKV in Zukunft für die Absicherung im Krankheitsfall sorgen. In einer Privaten Krankenversicherung werden Interessenten nicht nur kurze Wartezeiten oder Wahlleistungen im Krankenhaus geboten. Gerade die flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten sind ein wesentlicher Vorteil. Wer die freiberufliche Tätigkeit gerade erst aufgenommen hat, orientiert sich an einem Grundschutz für die Gesundheit. Versicherte können sich aber genauso für eine höherwertige Absicherung entscheiden. Und es gibt einen weiteren wichtigen Punkt. Anders als in der GKV spielt das Einkommen keine Rolle, Versicherte haben stattdessen die Chance, mit SB und BRE aktiv auf eine niedrige Prämie hinzuarbeiten.
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