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private krankenversicherung sinnvoll

Private Krankenversicherung sinnvoll

In Deutschland koexistieren zwei Krankenversicherungssysteme – die GKV und die PKV. Ob eine Private Krankenversicherung abgeschlossen werden kann, hängt zuerst davon ab, ob versicherte die Private Krankenversicherung Voraussetzung erfüllen. Erst dann stellt sich die Frage, ob eine Private Krankenversicherung sinnvoll ist. Überzeugen können die Versicherer unter anderem mit den umfassenden Leistungen und der Tatsache, dass die Private Absicherung teils günstiger ist.

Private Krankenversicherung sinnvoll: Wichtige Fakten zur PKV

  • 8,9 Millionen Versicherte in Deutschland
  • Absicherung eines sehr hohen Leistungsniveaus möglich
  • Tarife bieten individuellen Gestaltungsspielraum
  • Kosteneinsparung durch Selbstbeteiligung sowie Beitragsrückerstattung
  • Versicherte rechnen direkt mit Leistungserbringer ab
  • Gesundheitsprüfung notwendig
  • Hohe Erstattung – etwa beim Zahnersatz – möglich

Die objektiven Vorzüge der PKV sowie das Erfüllen aller Voraussetzungen sind nur zwei Aspekte. Ob die PKV sinnvoll ist, entscheidet sich aber erst über den individuellen Private Krankenversicherung Vergleich, in dem persönliche Rahmenbedingungen eine Rolle spielen.

Achtung: Bitte prüfen Sie, dass die eingegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Ansonsten kann leider kein Vergleich erstellt werden.

1. PKV Sinnvoll: Wann & für wen macht die PKV Sinn?

Die Private Krankenversicherung bietet Wunschleistungen, kurze Wartezeiten und ist – gerade für junge Versicherte – oft günstiger als die gesetzliche Krankenkasse. Ob der Systemwechsel sinnvoll ist, richtet sich zuerst nach der Frage, wer sich überhaupt privat versichern darf. Die Möglichkeit haben unter anderem:

  • Selbstständige
  • Freiberufler (mit Ausnahmen)
  • Beamte und Richter
  • Studenten (nach Befreiung von der Versicherungspflicht)
  • Angestellte ab Erreichen der JAEG.

Und jede der genannten Berufsgruppe hat sehr eigene Vorstellungen und Ansprüche hinsichtlich der PKV. Aufgrund der Beitragsgestaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung, die immer auf das Einkommen abzielt, ist die PKV sinnvoll für Selbständige oder Freiberufler.

Hintergrund: Durch die Versicherungsfreiheit kann sich dieser Personenkreis nur freiwillig gesetzlich versichern. Hier gilt allerdings ein fest vorgegebenes Mindesteinkommen als Bemessungsgrundlage. Selbst wenn der Selbständige weniger verdient, muss er den höheren Beitrag finanzieren.

Für Beamte oder andere beihilfeberechtigte Personen ist die Private Krankenversicherung ebenfalls sinnvoll, da die freiwillige Mitgliedschaft in einer GKV zu hohen Beitragsbelastungen (für Beamte gibt es keinen Arbeitgeberanteil) führen würde.

Bleibt eine dritte große Zielgruppe – die Beschäftigten. Mit Überschreiten der JAEG ist der PKV Wechsel möglich. Dessen Potenzial bemisst sich unter anderem am Familienstand bzw. der Haushaltsgröße (Stichwort kostenlose Familienversicherung der GKV) und der Höhe des Einkommens. Fällt der Sprung über die JAEG knapp aus, muss der Wechsel eingehend geprüft werden, da deren Unterschreiten – bei einer Anpassung der Versicherungspflichtgrenze – wiederum automatisch zur Versicherungspflicht in der GKV nach SGB V führt. In diesem Fall würden die Ansprüche zum Beispiel aus den Altersrückstellungen verloren gehen.

Private Krankenversicherung sinnvoll: Die Mehrheit der Deutschen ist GKV versichert
Nur ein geringer Prozentsatz ist in Deutschland privat versichert | Statista

2. Die Unterschiede zwischen GKV & PKV

Bei gesetzlicher Krankenversicherung und der PKV handelt es sich um zwei Systeme, die zwar parallel betrieben werden – sich aber in vielen Details deutlich unterscheiden. Beispiel: Die GKV basiert auf dem Prinzip der Solidargemeinschaft, weshalb der Beitrag am Einkommen (bis zur Beitragsbemessungsgrenze) ermittelt wird. In der Privaten Krankenversicherung sind primär die Leistungen und biometrische Risiken bestimmend. Welche Unterschiede muss jeder Verbraucher kennen?

Die Leistungen der GKV und PKV im Detail:

Wichtig: In Deutschland gilt eine allgemeine Versicherungspflicht gegen Krankheitskosten. Die Kündigung einer Krankenversicherung kann erst wirksam vollzogen werden, wenn die neue Mitgliedschaft nachgewiesen wird – egal ob privat oder gesetzlich.

3. Vor- & Nachteile der Versicherten in der PKV

Wer sich fragt, ob die Private Krankenversicherung sinnvoll ist, wägt die Vor- und Nachteile am besten in Ruhe ab. In Deutschland sind rund 8,9 Millionen Menschen privat versichert – was etwa zehn Prozent der Bevölkerung entspricht. Diese Personengruppe hat sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für die PKV entschieden.

Zu den Vorteilen der PKV zählen:

  • Kurze Wartezeiten beim Arzt und auf Termine
  • Absicherung von Grund- bis Komfortbehandlung skalierbar
  • Oft umfassende Kostenerstattung bei Zahnbehandlungen
  • Chefarztbehandlung bei Klinikaufenthalt versicherbar
  • Freie Arztwahl
  • 1-Bettzimmer oder 2-Bettzimmer versicherbar
  • Kostenerstattung bei Leistungen wie PZR oder Homöopathie möglich
  • Versicherer kann Leistungen nicht ohne Zustimmung des Versicherten ändern
  • Vorteile für Beamte sowie Selbstständige
  • Beitragsrückerstattung reduziert PKV Kosten
  • Beiträge nicht an Einkommen gekoppelt (Sparen möglich)

Zu den Nachteilen der PKV zählen:

  • Gesundheitsprüfung bei Aufnahmeantrag
  • Beitragsbemessung anhand biometrischer Faktoren (Risikozuschlag möglich)
  • Keine Familienversicherung
  • Erhebliche Zugangsbeschränkung für Beschäftigte
  • Vorleistung gegenüber Leistungserbringer
  • Prüfpflicht bei Inanspruchnahme von Leistungen (Steigerung GOÄ/GOZ)
  • Ab dem 55. Lebensjahr erschwerte Austritt aus der PKV
  • Kein Kontrahierungszwang

Vor Abschluss einer Privaten Krankenversicherung gilt, sich sicher zu sein, dass es sich dabei um die richtige Entscheidung für die eigene Gesundheitsvorsorge handelt. Kunden einer Privaten Krankenkasse genießen zwar eine Vielzahl an Vorteilen, können aber mit Nachteilen konfrontiert werden. Es kommt hierbei immer auf die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse des Versicherten an. Vor allem Beamte können von einer PKV profitieren, wie der Vergleich Private Krankenversicherung Beamte zeigt.

4. Leistungsumfang in der Privaten Krankenversicherung

In der PKV werden ambulante, stationäre und zahnärztliche Leistungen angeboten. Kunden können hier – je nach Tarif – mit ganz unterschiedlichen Leistungen in den einzelnen Bereichen rechnen – wie beispielsweise die Tests bei der Allianz Private Krankenversicherung und der HUK Krankenversicherung zeigten.

Zu den ambulanten Leistungen zählen je nach Tarif unter anderem:

  • Freie Wahl von Ärzten oder Heilpraktikern
  • Arztwechsel ohne Überweisung möglich
  • Kurze Wartezeit bei Terminen
  • Erstattung von Naturheilverfahren und alternativen Heilmethoden
  • Freie Verschreibung aller Arzneimittel sowie Zuzahlungsfreiheit bei allen Medikamenten und Heilungsmethoden
  • Kostenerstattung für Brillen/Kontaktlinsen

Zu den stationären Leistungen zählen je nach Tarif unter anderem:

  • Freie Wahl des Krankenhauses
  • Chefarztbehandlung
  • Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer
  • Krankenhaustagegeld
  • Keine Eigenbeteiligung an Krankenhauskosten

Zu den zahnärztlichen Leistungen zählen je nach Tarif unter anderem:

  • Freie Zahnarztwahl
  • Kostenerstattung für Zahnbehandlungen bis zu 100 Prozent
  • Kostenerstattung für Zahnersatz bis zu 100 Prozent
  • Kostenerstattung für PZR
  • Erstattung hochwertiger Behandlungsverfahren

Kunden der PKV können von vielen Vorteilen profitieren – die sich vor allem in den Leistungen widerspiegeln. So genießen sie eine schnellere Behandlung und erhalten zügig Termine. Des Weiteren findet eine Kostenerstattung für viele Bereiche des Behandlungsspektrums statt, teils deutlich über die Sachleistungen der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) hinaus. Das zeigt, dass eine Private Krankenversicherung sinnvoll sein kann in vielen Bereichen.

5. Welche Kosten können in der PKV entstehen?

In der Privaten Krankenkasse steht bezüglich der Kosten für den Versicherten natürlich der Monatsbeitrag an erster Stelle. Dessen Berechnung orientiert sich an:

  • Versicherten Leistungen
  • Selbstbehalten
  • Biometrischen Risikofaktoren (Stichwort Risikozuschlag)

Die anfängliche Höhe aus dem Tarifrechner ist im Übrigen als dynamische Größe aufzufassen, da Beitragserhöhungen vor dem Hintergrund der medizinischen Inflation unumgänglich sind. Aber: Hier soll über Rückstellungen und Wechselrechte entscheidend gegengesteuert werden.

Der Selbstbehalt ist ein zweiter Kostenpunkt. Hierüber kann der Versicherte zwar die Prämie steuern – sprich bei Vereinbarung einer Selbstbeteiligung an den Behandlungskosten den Beitrag senken. Allerdings entstehen im Krankheitsfall so zusätzliche Kostenrisiken. Hier muss sehr genau kalkuliert werden, welche Summe finanzierbar ist und wo übers Ziel hinausgeschossen wird.

Wichtig: In der PKV gilt das Kostenerstattungsprinzip. Leistungserbringer stellen auf Grundlage von Gebührenordnungen dem privat versicherten Patienten eine Behandlungsrechnung. Letztere wird vom Versicherten bei der PKV eingereicht, welche entsprechend der Tarifbedingungen eine Erstattung vornimmt. Das Einreichen muss nicht sofort erfolgen, etwa wenn sich Privatversicherte die Chance auf eine Beitragsrückerstattung erhalten wollen.

Grundsätzlich ist in Bezug auf die Kosten bei der privaten Versicherung eines anzuraten: Vor größeren Behandlungen Rücksprache mit der Privaten Krankenversicherung halten. Gerade die Steigerungsfaktoren oder einzelne Behandlungsmaßnahmen führen sonst dazu, dass der Versicherer die Erstattung nicht voll übernimmt oder ganz ablehnt.

6. Jetzt PKV abschließen & von besseren Leistungen profitieren!

Die Private Krankenversicherung beweist sich immer wieder als leistungsstarke Alternative zur GKV. Leider kann nicht jeder Interessent einen Vertrag abschließen – etwa beim fehlen der entsprechenden Voraussetzungen. Ob die private Versicherung angesichts persönlicher Rahmenbedingungen sinnvoll ist, lässt sich mit einem PKV Vergleich herausfinden. Um die Situation richtig zu bewerten, sind einige Angaben erforderlich. Fehler, die bei der Eingabe gemacht werden, führen zu falschen Interpretationen – und sind deshalb zu vermeiden.

Fazit: Je nach Anspruch ist die PKV sinnvoll

Eine Private Krankenversicherung kann sinnvoll sein. Dabei kommt es vor allem auf die jeweiligen Ansprüche des Kunden an. Dies betrifft auf der einen Seite den Leistungsumfang, für den sich Versicherte entscheiden. Das 1-Bettzimmer ist eine nicht zwingend erforderliche Leistung. Ein hochwertiger Zahnersatz hingegen schon. Auf der anderen Seite spielen die persönlichen Rahmenbedingungen – wie die Lebens- und Familiensituation – eine durchaus wichtig Rolle für die Entscheidung zum Wechsel des Krankenversicherungssystems.
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