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private krankenversicherung im alter

Private Krankenversicherung im Alter

Eine Private Krankenversicherung schließen Personen ab, um einen Rund-um-Schutz im Krankheitsfall zu genießen. Hier muss klar sein, dass die Beiträge für die PKV auch dann noch gezahlt werden müssen, wenn Rente und Pension bezogen wird. Das Problem: Alterseinkünfte sind nicht bei jedem Versicherten üppig. Welche Maßnahmen bieten sich für Rentner und Pensionäre an? Mit dieser Frage setzt sich der Ratgeber auseinander.

Wichtige Fakten über die Private Krankenversicherung Kosten im Alter:

  • Bis vollendetem 60. Lebensjahr Zuschlag für Altersrückstellung
  • Mit Renteneintritt entfällt Krankentagegeld
  • Rentner können Zuschuss zur PKV beantragen
  • PKV bietet Basistarif/Notlagentarif
  • Wechsel PKV GKV ab vollendeten 55. Lebensjahr unmöglich
  • Interner Tarifwechsel hilft Beitrag sparen
  • Altersrückstellungen senken den Beitrag im hohen Alter

Wer eine Private Krankenversicherung abschließen möchte, kann sich vorab durch den PKV Vergleich informieren. Dabei sollte auch eine Rolle spielen, wie stark die Wunschversicherung in der Vergangenheit ihre Prämien angepasst hat.

Achtung: Bitte prüfen Sie, dass die eingegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Ansonsten kann leider kein Vergleich erstellt werden.

1. Private Krankenversicherung im Alter: Ist sie noch bezahlbar?

PKV + Rentenalter – zuletzt hat die Berichterstattung viele Versicherte bei diesem Thema verunsichert. Es wird angenommen, dass eine Private Krankenversicherung im Alter unbezahlbar ist. Lässt sich dieses Argument in der Praxis aufrechterhalten?

Grundsätzlich sieht die Situation so aus, dass jeder Privatversicherte damit rechnen muss, früher oder später tiefer in die eigene Tasche zu greifen. Galoppierende Prämien – die sich mit der Rente nur Betuchte leisten können – sind ein Argument, welches Kritiker der PKV gern gebrauchen. Aber: Der Gesetzgeber verpflichtet die Versicherer zur Bildung von Privaten Krankenversicherung Altersrückstellungen. Hierfür werden 10 Prozent des Beitrags in jungen Jahren herangezogen. Ab dem 65. Lebensjahr werden diese benutzt, um die Beitragsentwicklung zu dämpfen bzw. ab 80, um die Prämie sogar zu senken.

Video: PKV erklärt – Der demografische Wandel & die privaten Krankenkassen

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Darüber hinaus sorgen weitere Aspekte für einen Kostendämpfungseffekt bei älteren Versicherten in der PKV. Beispiel Beitrag für die gesetzliche Altersrückstellung: Dieser wird bis Ende des 60. Lebensjahres erhoben. Anschließend entfällt der Prämienteil. Bei 450 Euro Beitrag sind dies immerhin 45 Euro. Mit dem Renteneintritt reduziert sich der PKV Beitrag noch einmal. Diesmal um den Anteil des Krankentagegeldanspruchs. Mit diesen drei Mitteln können Ruheständler bereits etwas gegen steigende Kosten tun.

2. Private Krankenversicherung Rente: Wie Kosten im Alter senken?

Private Krankenversicherung im Alter (Rentenalter) – ein schwieriges Thema. Der Gesetzgeber hat bereits einige Elemente in die Vorschriften zur PKV eingebaut, mit welcher der Beitrag auch im Alter bezahlbar bleiben soll. Wie stark sich diese Effekte unterm Strich bemerkbar machen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Ob die Altersrückstellungen beispielsweise ausreichend bemessen werden, wird auch von externen Faktoren – wie der:

  • Kostenentwicklung im Gesundheitswesen
  • Demografie
  • Finanzmarktentwicklung

bestimmt. Rentnern bieten sich an diesem Punkt einige weitere Optionen, um aktiv auf die Private Krankenversicherung Kosten im Alter einzuwirken. Wie sehen diese Möglichkeiten aus?

1. Tarifwechsel in günstigeren Tarif

Grundsätzlich wäre ein Wechsel zwischen verschiedenen Privaten Versicherungsunternehmen eine Option. Allerdings sind die Hürden vor dem Hintergrund von Eintrittsalter und Gesundheitsprüfung problematisch. Sinnvoll bei einer PKV im Alter ist hingegen ein interner Wechsel – also in einen neuen Tarif beim alten Versicherer. Gerade für Versicherte, die bereits seit Jahren in einem Tarif versichert sind, kann sich dieser Schritt lohnen.

Tipp: Die Versicherer sind bei Personen ab dem 60. Lebensjahr sogar verpflichtet, auf entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten hinzuweisen. Jeder Privatversicherte, der auf die Rente zusteuert, sollte sich mit seinen Rechten unbedingt vertraut machen.

2. Tarifwechsel in den Basistarif

Dieser Schritt lässt sich ebenfalls empfehlen bei einer privaten Krankenversicherung im Alter – wenn die angesprochenen Maßnahmen und der interne Tarifwechsel keine Aussicht auf Erfolg haben. Zu beachten sind an diesem Punkt aber die Besonderheiten des Basistarifs. Letzterer richtet sich bezüglich der Leistungen an der gesetzlichen Versicherung (GKV) aus. Positiv ist, dass für den Basistarif ein Kontrahierungszwang gelten kann.

Wichtig: Für Personen in der PKV, deren Vertrag bereits zum 1. Januar 2009 bestand, gelten für den Wechsel in den Basistarif besondere Regelungen. Neben dem Alter von 55 Jahren muss der Versicherte hier den Nachweis darüber führen, dass eine Finanzierung der Prämien im bestehenden Tarif nicht mehr möglich ist.

3. Gesetzliche Rente zahlt Zuschuss

Viele Rentner sind überrascht, dass die Rentenversicherung sich an den Prämien ihrer PKV im Alter beteiligt. Der Zuschuss beläuft sich auf 7,3 Prozent des Zahlbetrags der Rente bzw. erreicht maximal die Höhe des PKV Beitrags. Den „Bonus“ erhalten Senioren, für welche bis zur Rente ein Arbeitgeber einen Beitragszuschuss geleistet hat. Allerdings wird der Zuschuss nicht automatisch gewährt, sondern ist zu beantragen – er umfasst zudem nicht die Pflegepflichtversicherung.

3. Achtung ab 55 Jahren: Wechsel in GKV nicht mehr möglich

Wer das 55. Lebensjahr vollendet hat und in die Gesetzliche Krankenkasse zurückkehren will, sieht sich mit erheblichen Hürden konfrontiert. Nach § 6 SGB V gibt es ab diesem Zeitpunkt selbst mit Eintritt der Versicherungspflicht keinen Weg mehr zur gesetzlichen Versicherung zurück, wenn:

  • für mindestens fünf zurückliegende Jahre keine GKV Mitgliedschaft bestanden hat
  • 50 Prozent dieser Zeit versicherungsfrei/nicht versicherungspflichtig war

Trifft dies zu, muss der Betroffene weiterhin Mitglied der PKV und somit privat versichert bleiben. Beide Punkte müssen zutreffen. Wo Privatversicherte Sorge haben, nach der Rente die Prämie nicht mehr aufbringen zu können, muss dieser Zeitpunkt fest im Blick behalten werden.

4. Jetzt Tarifrechner nutzen & Kosten berechnen!

Wie teuer wird die Private Krankenversicherung im Alter? Diese Frage steht im Raum. Klar muss sein, dass Beitragsveränderungen zum Wesen der privaten Absicherung gehören. Eine Gesellschaft, die im Interesse ihrer Versicherten wirtschaftet und stabile Tarifstrukturen anbietet, kann hier mitunter Punkte sammeln. Um sich richtig zu entscheiden, führt kein Weg an dem Private Krankenkasse Vergleich vorbei. Gerade wer Probleme mit Beiträgen hat, die aktuell steigen, kann hier unter Umständen Geld sparen – egal ob Beamte, Angestellte oder Selbstständige.

Fazit: Auch im Alter ist eine PKV bezahlbar

Die Kosten der PKV im Alter sind in den Augen von Versicherten durchaus ein Thema, das bewegt. Die Angst, mit der Rente nicht mehr die gewohnten Leistungen in Anspruch nehmen zu können, ist – angesichts diverser Medienberichte – durchaus verständlich. Der Gesetzgeber hat Maßnahmen ergriffen, um diese Situation abzuwenden. Neben dem Entfallen einzelner Beitragsbestandteile bietet gerade der interne Tarifwechsel Potenzial. Vom Wechsel PKV zu PKV ist hingegen nur selten eine Besserung zu erwarten. Letztlich bleibt beim Thema PKV + Rente noch der Basistarif – oder der rechtzeitige Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).
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