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Debeka Krankenversicherung Antrag

Der Debeka Krankenversicherung Antrag ist auf den ersten Blick übersichtlich und eigentlich keine große Hürde. Wer als Angestellter ein Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze (Stand 2022: 64.350 Euro) erreicht oder als Selbständiger von Haus aus den Status der Versicherungsfreiheit genießt, muss sich über einige Punkte im Klaren sein. Der Debeka Krankenversicherung Antrag hat eine deutlich umfassendere Tragweite als vielen Versicherten bekannt. Und leider werden die Konsequenzen erst offensichtlich, wenn es zu spät ist.

Debeka PKV Antrag: Wichtige Fakten im Überblick

  • Antrag erfasst persönliche Daten
  • Versicherte müssen Angaben zum Beruf machen
  • Für Private Krankenversicherung Beamte werden Beihilfesätze nachgefragt
  • Angaben zu früheren Versicherungsverhältnissen erforderlich
  • Gesundheitsfragen für ambulante/stationäre Behandlungen
  • Antrage auf Wegfall Wartezeit möglich
Achtung: Bitte prüfen Sie, dass die eingegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Ansonsten kann leider kein Vergleich erstellt werden.

1. Debeka Krankenversicherung Antrag: Diese Infos werden benötigt

Liegen die Ergebnisse aus dem PKV Vergleich auf dem Tisch, ist die Frage, welcher Tarif das beste Potenzial hat. Die Debeka gehört heute zu den Versicherern mit dem umfangreichsten Versicherungskollektiv. Ein Antrag ist der nächste Schritt, wenn die Private Krankenversicherung Leistungen der Debeka den Wünschen entsprechen. Welchen Umfang hat der Antrag und welche Angaben sind zu machen? Eines vorweg: Der Antrag umfasst zwar mehrere Seiten, ist im Aufbau aber durchdacht und allgemein leicht verständlich.

Persönliche Angaben

Hier geht es um alle Informationen rund um:

  • Name & Vorname
  • Alter
  • Geschlecht
  • Wohnort/Wohnsitzadresse
  • Beruf (Selbständiger, Beschäftigter usw.) & Schwere der Tätigkeit
  • Beihilfeanspruch

Die Angaben sind obligatorisch und werden nicht nur von der Debeka, sondern auch anderen Versicherern in deren Antragsformularen (wenn auch in etwas anderer Form/Reihenfolge) erhoben – wie bei der Allianz oder Signal Iduna.

Wichtig: Da eine PKV auch auf fremde Rechnung (etwa im Zusammenhang mit der Absicherung von Kindern) abgeschlossen werden kann, unterscheidet die Debeka zwischen Antragsteller und versicherter Person. Hiervon sollte sich niemand irritieren lassen.

Angaben zu anderen Anträgen/Versicherungen

Hier will die Debeka Krankenversicherung wissen, ob der Antragsteller/Versicherungsnehmer bei anderen Unternehmen Tarife mit ähnlichen Leistungen beantragt hat, unterhält oder früher unterhalten hat. Dabei geht es im Wesentlichen um die Frage, inwiefern Leistungsansprüche gegen mehrere Versicherer bestehen bzw. Vorschäden über anderen Policen zu regulieren sind.

Gesundheitsfragen

Dieser Punkt ist mit besonderer Sorgfalt auszufüllen. Es geht der Debeka an dieser Stelle darum, Antragsteller/Versicherungsnehmer im Hinblick auf das zu erwartende Leistungsrisiko zu bewerten. Beispiel: Ein adipöser Antragsteller wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein anderes Leistungsrisiko bedeuten als ein im Vergleich normalgewichtiger Antragsteller. Diese im Versicherungsrecht als Gefahrumstände bezeichneten Faktoren münden letztlich in Risikozuschlägen oder einer Ablehnung des Antrags. Die Gesundheitsfragen erstrecken sich auf die Bereiche

  • zurückliegende ambulante Behandlungen
  • zurückliegende stationäre Behandlungen
  • zurückliegende Zahnbehandlungen
  • zurückliegende Heilkuren

Zu den Gesundheitsfragen der Debeka gehört auch der Aspekt laufender Behandlungen bzw. die Frage nach einer zahnärztlich angeratenen Behandlung. Dieser Punkt ist besonders wichtig, da allgemein bereits die Diagnosestellung hier von Bedeutung ist. Darüber hinaus müssen Antragsteller alle Erkrankungen/Unfallfolgen angeben, die bis hierhin nicht genannt wurden.

Wichtig: Die abgefragten Zeiträume sind bei der Debeka Krankenversicherung unterschiedlich. Für drei Jahre sind zurückliegende ambulante Behandlungen bzw. für fünf Jahre die stationären Behandlungen anzugeben. Für bestehende Krankheiten und Unfallfolgen ist generell kein Zeitraum angegeben.

Belehrung, Datenschutzerklärung usw.: Abschließend gehören zum PKV Antrag auch die Belehrungen im Hinblick auf die Anzeigepflichten nach dem Versicherungsvertragsgesetz, die Datenschutzerklärung bzw. die Schlusserklärung.

2. Vorsicht: Konsequenzen bei falschen Angaben!

Seitens der Debeka Krankenversicherung werden Daten zum Versicherten recht umfassend im Antrag abgefragt. Gerade die Gesundheitsfragen entscheiden, ob und zu welchem Beitrag der Vertrag mit der PKV zustande kommt. Im Debeka Krankenversicherung Antrag also einfach das eine oder andere Kilo oder Behandlungen verschweigen – um die Private Krankenversicherung Kosten niedrig zu halten?

Grundsätzlich besteht für jeden Antragsteller die Pflicht, auf Fragen nach Gefahrumständen wahrheitsgemäß und korrekt zu antworten. Diese Verpflichtung ergibt sich aus dem Versicherungsvertragsgesetz – und darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden.

Der Grund: Wird im Leistungsfall offensichtlich, dass Versicherte es im Antrag bei den Gesundheitsfragen mit ihren Antworten nicht so genau genommen haben, stehen dem Versicherer einige „Sanktionen“ zur Auswahl. Wie könnte die Debeka reagieren? Prinzipiell kann nach § 19 VVG der Versicherer vom Vertrag zurücktreten – wenn die Anzeigepflichtverletzung grob fahrlistig oder arglistig (sprich mit Vorsatz) begangen wurde. Des Weiteren ergibt sich aus der Pflichtverletzung die Leistungsfreiheit – die Kosten bleiben am Versicherten hängen.

Wichtig: Sofern ein Vertrag – wenn auch zu anderen Bedingungen – bei Angabe der betreffenden Umstände zustande gekommen wäre, sind der Rücktritt wegen grober Fahrlässigkeit bzw. die Kündigung ausgeschlossen. Die neuen Bedingungen können Bestandteil des Vertrags werden.

Die Geltendmachung der Rechte ist übrigens an Fristen geknüpft. Versicherer wie die Debeka müssen binnen einen Monats reagieren. Generell verjähren die Rechte nach fünf Jahren (grobe Fahrlässigkeit) bzw. 10 Jahren (Arglist).

3. Vor dem Antrag vergleichen: Besserer Schutz zum gleichen Preis?

Privatversicherte haben die Chance, einen flexiblen und individuellen Schutz aufzubauen. Wer sich für diese Option entscheidet, muss sich der Tragweite bewusst sein. Gerade für ältere Versicherungsnehmer sind die Handlungsmöglichkeiten später begrenzt. Umso wichtiger ist es, sich für den richtigen Tarif zu entscheiden. Der erste Schritt beginnt mit dem PKV Vergleich. Im Tarifrechner geht es nicht nur um die Leistungen – sondern auch wie diese zu den persönlichen Lebensumständen passen.

Fazit: Angaben stets wahrheitsgemäß machen

Um sich über einen der Debeka Krankenversicherung Tarife abzusichern, müssen Privatpatienten die PKV Voraussetzungen erfüllen. Die zweite Hürde ist der Antrag. Hier geht es nicht nur um persönliche Angaben wie Name und Wohnsitz. Speziell die Gesundheitsfragen haben eine Tragweite, die gern unterschätzt wird. Dabei können Fehler am Ende sogar dazu führen, dass Versicherte den Schutz der PKV verlieren. Um dies zu verhindern, müssen Antragsteller ihre Behandlungsgeschichte kennen – und fragen notfalls beim Hausarzt noch einmal nach.
Michael Schneider

Michael Schneider interessiert sich seit Jahren für Themen rund um den Versicherungsschutz und recherchiert leidenschaftlich gern zu diesen Themen. Seine Themenbereiche sind vor allem Unfallversicherungen und Berufsunfähigkeit. Korrekte Tarife und faire AGB sind ihm dabei besonders wichtig.

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