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Private Krankenversicherung Tarife in der Übersicht

Welche Private Krankenversicherung Tarife sind für mich besonders geeignet? Diese Frage steht fast immer am Anfang, wenn es um den Wechsel aus einer gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV geht. 41 Mitgliedsunternehmen des PKV Verbandes bieten die private Vollversicherung meist in Form verschiedener Tarifmodelle an. Wie behalten Interessenten hier den Überblick? Die PKV Tarife lassen sich heute grob in der Bereiche einteilen – vom Grund- bis zum Premiumschutz. Und auch der berufliche Status spielt eine Rolle. Letztlich geht es aber auch darum, individuelle Rahmenbedingungen in die Entscheidung einfließen zu lassen.

Tarife Private Krankenversicherung: Ein kurzer Überblick

  • Möglichkeit über Tarife PKV Leistungsniveau individuell abzusichern
  • Modultarife erlauben Kombination verschiedener Leistungselemente
  • PKV ohne beitragsfreie Familienversicherung
  • Basistarif/Standardtarif vom Gesetzgeber vorgeschrieben
  • Notlagentarif für Privatversicherte mit Beitragsschulden
  • Sondertarife für Beihilfeberechtigte und Studenten
  • PKV bietet Möglichkeit, Beitrag aktiv zu steuern und zu sparen
Wichtig: Ein passender Vergleich kann nur dann erstellt werden, wenn die Eingaben noch einmal auf mögliche Fehler geprüft und Daten richtig eingetragen werden.

1. Private Krankenversicherung Tarife: Varianten im Überblick

In der Privaten Krankenversicherung darf sich in Deutschland nur ein klar vom Gesetzgeber festgelegter Personenkreis absichern. Das wichtigste der Private Krankenversicherung Voraussetzungen ist das Vorliegen der sogenannten Versicherungsfreiheit. Letztere beruht im Wesentlichen auf § 6 SGB V und umfasst:

  • Arbeitnehmer mit Einkommen über der JAEG
  • Selbstständige sowie Freiberufler
  • Beamte und andere Beihilfeberechtigte

Darüber hinaus besteht für einige Personen – wie Studenten – die Möglichkeit einer Befreiung von der Versicherungspflicht. Aber: Damit beginnt die eigentliche Herausforderung, nämlich die Suche nach einem passenden Tarif.

Die drei verschiedenen Tarifgruppen

Seitens der Versicherer wird eine Vielzahl verschiedener Optionen angeboten. Einige der Privaten Krankenversicherung Tarife sind gesetzlich vorgeschrieben bzw. branchenweit einheitlich. Die überwiegende Mehrzahl erlaubt eine recht flexible Zusammenstellung verschiedener Leistungen. Grundleistungen, wie z.B. eine jährliche Beitragsrückerstattung oder eine stationäre Versorung sind aber nahezu überall enthalten. Grundsätzlich lassen sich hier drei verschiedene Tarifgruppen unterscheiden:

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1. Kompakttarife

Die Kompakttarife sind ein von der Versicherung fertig zusammengestelltes Modell. Der Versicherungsnehmer hat hier keinen Einfluss – etwa auf die Frage nach dem 1-Bett- oder 2-Bettzimmer und die Erstattung beim Zahnersatz – auf den Leistungsumfang. Angeboten werden PKV Kompakttarife in den Varianten Grundschutz, Mittelklasse und Premiumabsicherung. Letztere beinhaltet Aspekte wie die Chefarztbehandlung oder Ähnliches. Premiumtarife machen sich andererseits beim Beitrag deutlich bemerkbar.

2. Modultarife

Die Modultarife überlassen es dem Versicherten, in welchem Segment der PKV er einen besonders umfangreichen Schutz genießen will. Sei es bei der stationären Versorgung, der Behandlung von Zahnlücken oder Ähnlichem. Der Vorteil: Diese Flexibilität macht einen individuellen Krankheitskostenschutz möglich. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass Laien ohne Beratung hier unbewusst Versorgungslücken entstehen lassen und beim Private Krankenversicherung berechnen Fehler machen. Über die Anpassung in den einzelnen Leistungsbereichen ergibt sich natürlich den Möglichkeit auf den Beitrag einzuwirken und Geld zu sparen.

3. Ergänzungs-/Beihilfetarife

Diese Tarife sind eine Besonderheit für die Berufsgruppe der Beihilfeberechtigten. Für diese Personen beteiligt sich der Dienstherr an den Krankheitskosten. Daher muss in der Private Krankenversicherung Beamte nur ein Bruchteil des Kostenrisikos – im Vergleich zu anderen Vollversicherten – abgesichert werden.

Sondertarif für Studenten & Kinder

Beim Studententarif handelt es sich um einen Sondertarif, der die Private Krankenversicherung für Studenten umsetzt. In diese Versicherung können angehende Akademiker bis zum Ende des 35. Lebensjahres einsteigen. Der Beitrag ist einheitlich geregelt.

Kindertarife sind ein weiteres Sondermodell. Diese unterscheiden sich von Erwachsenentarifen unter anderem durch die nicht erhobenen gesetzlichen PKV Altersrückstellungen.

Die gesetzlich vorgegebenen Tarife

Bei den vom Gesetzgeber vorgegebenen PKV Tarifen handelt es sich um:

  • Basistarif
  • Standardtarif
  • Notlagentarif

Alle drei PKV Tarife erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sind für verschiedene Zielgruppen interessant. Deren Schaffung hängt mit der Einführung einer allgemeinen Versicherungspflicht in einer Krankenversicherung nach § 193 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) zusammen – und den sich hieraus ergebenden Folgen für Branche und Versicherte.

2. Der einheitliche private Basistarif

Private Krankenversicherungen sind in ihrer Tarifgestaltung relativ frei. Dies gilt nicht für den Basistarif. Eingeführt im Zuge der Reformen des Gesundheitswesens und der allgemeinen Versicherungspflicht, stellt dieser Tarif eine gemeinsame Schnittmenge zwischen GKV und PKV dar. Grund: Im Basistarif sind die Leistungen ähnlich denen der gesetzlichen Krankenkassen.

Die Pflicht zu dessen Einführung gilt branchenweit – wie auch die Deckelung des Beitrags in Höhe des Höchstbetrags zur GKV. Zudem gilt für den Basistarif ein Kontrahierungszwang, weshalb Versicherer einen Antragsteller nicht einfach ablehnen dürfen. Letztlich stellt der PKV Basistarif in der Praxis eine angemessene Versorgung sicher. Aber: Patienten müssen sich im Klaren sein, dass hier nicht nur die Leistungen, sondern auch die Abrechnung gewissen Sonderregelungen – im Vergleich zu den anderen Tarifen der privaten Versicherung – unterliegen.

Häufiger Irrtum in Bezug auf Tarife & Kosten

„PKV Versicherte, die oft krank werden, müssen einen höheren Beitrag entrichten!“

Das ist komplett falsch, denn der Beitrag ändert sich nach Vertragsbeginn nicht mehr aufgrund von Krankheit oder kommenden Diagnosen.

3. Die Alternative im Notfall: Der Notlagentarif

2013 eingeführt, hat der Gesetzgeber mit dem Notlagentarif auf eine Entwicklung reagiert, die sich direkt auf die Versicherungspflicht nach § 193 VVG zurückführen lässt. Die PKV durfte mit deren Einführung Versicherte mit Beitragsschulden nicht einfach kündigen. Betroffene landeten im Basistarif – und waren weiterhin beitragspflichtig. Binnen weniger Jahre häuften sich so mehrere hundert Millionen Euro Verbindlichkeiten aus fehlenden Beitragszahlungen in der Branche an.

Notlagentarif dient Schuldenabbau

Der Notlagentarif soll diese Lücke schließen. Im Kern reduziert sich der Beitrag deutlich – unter anderem durch das entfallen des gesetzlich vorgeschriebenen Beitragsteils für die Altersrückstellungen. Versicherte zahlen im Schnitt 100 Euro bis 125 Euro im Monat. Damit soll ermöglicht werden, die aufgelaufenen Verbindlichkeiten zu tilgen. Auf der anderen Seite beinhaltet der PKV Notlagentarif nur ein eingeschränktes Leistungsportfolio.

Versicherte haben Anspruch auf:

  • Akut- und Schmerzbehandlung
  • Kontroll-/Vorsorgeuntersuchungen, Entbindungsbetreuung bei Schwangerschaft

Für Kinder/Heranwachsende ist die Übernahme von Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen sowie Impfungen im Notlagentarif vorgesehen. Sobald der Versicherte die Beitragsschulden aufgeholt hat, kann die Rückkehr in den vorherigen PKV Tarif erfolgen. Bevor Versicherte dem PKV Notlagentarif – z.B. der Gothaer Krankenversicherung zugeordnet werden, vergehen in aller Regel zwischen fünf bis sechs Monate.

4. Jetzt passenden PKV Tarif mit Tarifrechner finden!

In einer Privaten Krankenversicherung lassen sich sehr umfangreiche Leistungen – wie Chefarztbehandlung oder das 1-Bettzimmer und die 100 Prozent Erstattung für Zahnersatz – versichern. Dieses Leistungsniveau ist in Komfort- & Premiumtarifen zu finden und entsprechend teuer. Aber selbst die Mittelklasse der Privaten Krankenversicherung erreicht oft ein hohes Leistungsniveau. Wer die Voraussetzungen für den Wechsel in die Private Krankenversicherung erfüllt, muss sich intensiv mit der Tarifauswahl beschäftigen. Aber auch Arbeitnehmer, Selbstständige & Co. die nur einen Tarifwechsel ins Auge fassen, können den Vergleich sinnvoll nutzen.

Fazit: Für jede Berufsgruppe die passenden PKV Tarife

In der GKV gibt es in jeder Krankenkasse ein branchenweit festgelegtes Leistungsportfolio. Die PKV bietet umfassende Leistungen, die sich jeder Versicherte flexibel und individuell zusammenstellen kann. Ein Vorteil, der sich auch beim Beitrag bemerkbar macht. Neben den Kompakttarifen mit fertig zusammengestellten Leistungen sind die Modultarife ideal für alle, die eine individuelle Absicherung bevorzugen. Und natürlich haben Beamte oder Studenten in der PKV gute Karten – dank der Sondertarife.
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